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Schreiben in der Bretagne
Fokuskurse

Schreiben in der Bretagne

In der Bretagne, südlich von Brest, entsteht die Dependance der GeschichtenBäckerei. Ein Refugium, eine Schreibwerkstatt für alle, die sich für eine Zeit zurückziehen wollen, um mit einem Schreibvorhaben einen gewaltigen Schritt weiterzukommen, mit uns, zumeist mit Franz, denn Gabriela ist mehrheitlich an einer Tastatur zu finden, wo auch immer die gerade stehen mag.

In Gabrielas Bretagne-Reihe gibt es die «Villa Wunderblau». Unsere Schreibwerkstatt ist ein Dorf weiter. Unsere «Villa Wunderblau» heisst «Villa Wunderblau», auch wenn sie im Augenblick von aussen noch weiss ist und eine Villa ist sie auch nicht, sie ist ein Fischerhaus nahe dem Hafen.

Zwei Angebote wird es geben:

«Jetzt mach’ ich weiter»
Wir gehen derzeit von vier bis maximal fünf Teilnehmenden aus, die sich für ein oder zwei Wochen zurückziehen wollen, die an einem energiegeladenen Ort, denn das ist dieser Teil des Finistère, schreiben wollen, in einer umwerfenden Landschaft mit drei Jahreszeiten pro Tag, wobei sich das gerade zu ändern scheint, die Klimakrise reicht bis ans Ende der Welt.

Aber es hat diese zwei bis drei Windstärken, die es erträglich machen in einer schnell wechselnden Landschaft: Klippen, Plateaus, buntblühendes Erika bis zum Horizont und Sandstrände wechseln auf 100 Metern. Touristisch unterbestimmt, Gottseidank, die Strände sind weitgehend leer, es gibt kaum Parkplätze. Dafür ist die Versorgungslage exzellent. Insgesamt eine kraftstrotzende Gegend, eine Wanderdüne, die UNESCO-Weltkulturerbe ist. Auf die Idee muss man auch erstmal kommen. Die Kelten sind übrigens noch da. Bei dem Licht kann man sie sehen. Ja. Das Licht. Überklar. Beleuchtet Träume.

Fisch, Krabbengetier. Bretonischer Käse. Coreff, Cidre, Galettes complètes, Lambig. Markt mit allem. Grotten – nur von See aus erreichbar. Menhire, Sonnenuntergänge. Offene See, le grand large. Es gibt Tage, da macht sie dieses Azurblau, das es nur auf alten Super 8-Filmen gibt.

Schreiben, morgens jede/r für sich, zeitweise zusammen, Inputs, Gegenlesen, Feedback, Diskussion, essen, trinken, abends schreiben am Meer, die Sonne geht um 22.30 Uhr unter.
Wohnen extern, wir helfen bei der Suche. Velos stehen bereit. Kochen und essen zusammen, wer will. Ach ja, wer gerne fotografiert … Kamera mitnehmen, es lohnt sich. Auch analog.
«Ich fang’ einfach mal an»
Alles wie oben. Eher für Einsteigerinnen. Ich mache eine Woche lang Programm, vermittle das Allerwichtigste und ihr schreibt Kurzgeschichten oder allgemein Kurzformate. Pro Tag vier Stunden Programm, die restliche Zeit ist zum Schreiben, spazieren, schwimmen, leben.

Und schreiben. Raus aus dem Alltag. Destination «Schreibwerkstatt Wunderblau». Bei beiden Varianten hol’ ich euch vom Zug ab.

Spätestens September 2027 geht’s los. Genaue Termine folgen.

Alle weiteren Informationen auf Anfrage: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Fokuskurse

Wir bieten Vertiefungskurse für Autorinnen und Autoren: zu literarischem Handwerkszeug, zu bestimmten Fragestellungen wie etwa «Wie geht Komik?» oder «Wie geht Spannung?» oder «Wie ist die Dramaturgie einer Kurzgeschichte?» oder «Wie müssen Charaktere gezeichnet sein, damit sie die Leserin interessieren und über 3 oder 300 Seiten faszinieren?» Oder «Wie kann man Texte analysieren, dass sie als Anregung für das eigene Schreiben als Inspiration dienen können?» Das Gleiche gilt für die Frage nach dem Stil. «Wie ist der Stil einer Autorin, eines Autoren, wie setzt sie oder er bestimmte Mittel ein und welche Wirkung wird damit erzeugt?» Wie gelingen Liebesszenen, wie Erotikszenen. Welche Sprache spricht meine Figur in welcher Situation und Konstellation, wie träumt sie? Welche Sprache findet sie für ihre Sehnsucht? Es gibt noch einiges mehr …

Die Vertiefungskurse können einzeln, zu mehreren oder als Paket gebucht werden. Sie sollen inspirieren, Wissenslücken zu schliessen, unkonventionelle Ansätze zugänglich machen, Wissen und Handwerk vertiefen.

Die Vertiefungskurse sind praxisorientiert. In jedem Workshop gibt es Inputsequenzen, danach wird geschrieben. Es gibt kollegialen Austausch, professionelles Feedback, Tipps zum Überarbeiten. Wir arbeiten in einer Kleingruppe von drei bis maximal fünf Teilnehmenden, damit intensives Arbeiten möglich ist.